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Cytokeratin 5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400671-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Cytokeratin 5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400671-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
KRT5 kodiert Zytokeratin 5, ein Intermediärfilament-Protein vom Typ II, das mit Keratin 14 ein Heterodimer bildet und so das basale Keratinnetzwerk in mehrschichtigen Epithelien aufbaut. Dieses zytoskelettale Gerüst sorgt für mechanische Widerstandsfähigkeit, Zellpolarität und Verankerungsstrukturen wie Hemidesmosomen und ist in Programme eingebunden, die die epitheliale Differenzierung und die Aufrechterhaltung der Barriere regulieren. Die KRT5-Expression wird häufig als Marker für basale Keratinozyten und progenitorähnliche epitheliale Zustände verwendet; eine veränderte KRT5-Biologie wird mit epithelialen Fragilitätsphänotypen und einer dysregulierten Differenzierung in Haut- und Atemwegsgeweben in Verbindung gebracht. Entsprechend wird KRT5 oft in Modellen der epidermalen Homöostase, der Wundantwort und des epithelialen Remodelings untersucht, die für krankheitsassoziierten epithelialen Stress und Degeneration relevant sind.
Cytokeratin 5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KRT5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KRT5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KRT5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KRT5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.