Date published: 2026-7-11

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CYP4A10 CRISPR Activation Plasmid (m): sc-419927-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • CYP4A10 CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • CYP4A10 CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom CYP4A10 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom CYP4A10 CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Cyp4a10-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    CYP4A10 CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-419927-ACT
    20 µg
    $397.00

    Das Mausgen **Cyp4a10** kodiert das Cytochrom-P450-Enzym **CYP4A10**, eine mikrosomale Fettsäure-ω-Hydroxylase, die den Stoffwechsel mittel- und langkettiger Fettsäuren katalysiert, darunter die Umwandlung von Arachidonsäure zu bioaktiven Eicosanoiden wie **20-HETE**. Über diese Reaktionen trägt CYP4A10 zur Lipidhomöostase und zum Redoxgleichgewicht bei und kann Signalnetzwerke beeinflussen, die mit der Regulation durch den Peroxisomen-Proliferator-aktivierten Rezeptor (**PPAR**), dem tubulären Transport in der Niere und dem Gefäßtonus verknüpft sind. Eine veränderte Expression oder Aktivität von Cyp4a10 wurde mit dysregulierten Eicosanoid-Profilen und nachgelagerten Effekten auf die Blutdruckkontrolle, die Nierenphysiologie und entzündliche Antworten in Verbindung gebracht. Daher wird dieses Gen häufig in Modellen metabolischen Stresses sowie in Signalwegen untersucht, die die Lipidoxidation mit kardiorenalen Phänotypen verbinden.

    CYP4A10 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Cyp4a10-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    CYP4A10 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Cyp4a10-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Cyp4a10-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CYP4A10-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Cyp4a10-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CYP4A10-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CYP4A10-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Cyp4a10-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.