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CUL-1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-400972-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane CUL1-Gen kodiert Cullin-1 (CUL-1), ein zentrales Gerüstprotein der SCF-(SKP1–CUL1–F-Box)-E3-Ubiquitin-Ligase-Komplexe, die Substraterkennung und Ubiquitinübertragung koordinieren, um den proteasomalen Abbau zu regulieren. Indem CUL-1 die Stabilität wichtiger Zellzyklus- und Signalregulatoren wie Cyclinen, CDK-Inhibitoren sowie Komponenten der NF-κB- und Wnt-Signalwege kontrolliert, trägt es zu einem geordneten Ablauf der G1/S-Übergänge und signalabhängiger Transkriptionsprogramme bei. Die Aktivität von CUL-1 wird durch Neddylierungs-/Deneddylierungszyklen moduliert und ist damit an die dynamische Regulation der ubiquitinvermittelten Proteostase gekoppelt. Eine Fehlregulation der SCF/CUL1-abhängigen Ubiquitinierung wurde in mehreren krankheitsrelevanten Kontexten mit aberranter Proliferation, genomischer Instabilität und veränderter entzündlicher Signalübertragung in Verbindung gebracht.
CUL-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CUL1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CUL-1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CUL1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CUL1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CUL-1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CUL1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CUL-1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CUL-1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CUL1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.