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CTLA-4 Double Nickase Plasmid (m) | sc-419533-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das murine Gen Ctla4 kodiert CTLA-4, einen inhibitorischen Immun-Checkpoint-Rezeptor, der die Aktivierung von T‑Zellen abschwächt, indem er mit CD28 um die Bindung an CD80/CD86 auf antigenpräsentierenden Zellen konkurriert. Durch die Rekrutierung von Phosphatasen und die Modulation nachgeschalteter TCR-Signale begrenzt CTLA-4 die Aktivität der PI3K/AKT- und MAPK-Signalwege, reduziert die IL‑2‑Produktion und fördert die periphere Toleranz. Die Funktion von CTLA-4 ist eng mit den Suppressionsprogrammen regulatorischer T‑Zellen und der Aufrechterhaltung der Immunhomöostase verknüpft. Eine Störung der Ctla4-Signalübertragung wird in Mausmodellen широко eingesetzt, um Mechanismen von Autoimmunität, Entzündung und Tumor-Immunescape zu untersuchen.
CTLA-4 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ctla4-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ctla4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ctla4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ctla4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.