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Crk-L Double Nickase Plasmid (h) | sc-401097-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Crk-L Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401097-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CRKL kodiert Crk-L, ein Adapterprotein mit SH2-/SH3-Domänen, das Tyrosinkinase-Signalwege mit nachgeschalteten Effektorwegen verknüpft, die Proliferation, Adhäsion und Motilität steuern. Crk-L ist an Integrin/FAK- und Rezeptor-Tyrosinkinase-Netzwerken beteiligt, indem es Komplexe mit Proteinen wie CBL, BCAR1/p130CAS und RAPGEF1 (C3G) assembliert und dadurch MAPK- sowie Small-GTPase-Signale beeinflusst. Eine veränderte CRKL-Dosis oder ein veränderter Signaloutput ist mit fehlregulierten Programmen der Zellmigration und des Zellüberlebens assoziiert; zudem ist der Lokus an genomischen Aberrationen beteiligt, einschließlich der 22q11.2-assoziierten Biologie und kinasegetriebenen onkogenen Signalkontexten. Diese Eigenschaften machen CRKL zu einem relevanten Ziel für die Analyse der Verschaltung von Signalwegen, der phosphotyrosinabhängigen Komplexbildung und der kontextspezifischen Signaltransduktion.
Crk-L Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CRKL-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CRKL abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CRKL-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CRKL-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.