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CREST Double Nickase Plasmid (m) | sc-435337-NIC | 20 µg | $410.00 |
Mouse Ss18l1 kodiert CREST, ein in neuralem Gewebe angereichertes nukleäres Protein, das über Interaktionen mit Chromatin-Remodeling- und Histondeacetylase-Komplexen als Transkriptionsregulator wirkt. CREST trägt zu aktivitätsabhängigen Genexpressionsprogrammen bei, die für neuronale Differenzierung, dendritische Entwicklung und synaptische Plastizität wichtig sind, und ist damit mit einer übergeordneten epigenetischen Kontrolle neuroentwicklungsbezogener Signalwege verknüpft. Eine veränderte Regulation CREST-assoziierter transkriptioneller Netzwerke wurde mit neurologischen Phänotypen in Verbindung gebracht, was seinen Einsatz in Studien zur neuronalen Genregulation und chromatinabhängigen Signalübertragung unterstützt. In experimentellen Systemen wird die Perturbation von Ss18l1/CREST häufig genutzt, um Mechanismen der transkriptionellen Kontrolle in Neuronen und Gliazellen zu untersuchen.
CREST Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Ss18l1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Ss18l1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Ss18l1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Ss18l1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.