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CLIP4 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-413231-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
CLIP4 CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-413231-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
CLIP4 (CAP-Gly-Domäne enthaltendes Linkerprotein 4) kodiert einen mit dem Zytoskelett assoziierten Faktor, der über Interaktionen mit Tubulin und Netzwerken an den Plus-Enden von Mikrotubuli an der Regulation der Mikrotubuli-Dynamik und der intrazellulären Organisation beteiligt ist. Indem CLIP4 die Stabilität von Mikrotubuli und die räumliche Koordination des Zytoskeletts beeinflusst, kann es Prozesse wie Vesikeltransport, Zellpolarität und den Ablauf der Mitose mitsteuern. Eine veränderte Expression oder eine dysregulierte Kontrolle des Zytoskeletts ist häufig mit abweichender Zellmigration und proliferativen Phänotypen verknüpft, was CLIP4 zu einem relevanten Ziel für mechanistische Studien in der Krebsbiologie und anderen Erkrankungen macht, die mit einem Umbau des Zytoskeletts einhergehen. Forschung zu CLIP4 unterstützt zudem die Untersuchung des Signalweg-Crosstalks zwischen der Mikrotubuli-Regulation und Signalprogrammen, die Zellform und Adhäsion feinabstimmen.
CLIP4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CLIP4-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CLIP4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CLIP4-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CLIP4-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CLIP4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CLIP4-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CLIP4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CLIP4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CLIP4-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.