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CLIC2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-409129-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CLIC2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-409129-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CLIC2 kodiert das intrazelluläre Chloridkanalprotein 2, ein Mitglied der CLIC-Familie, die an der Ionenhomöostase und der redoxsensitiven Regulation intrazellulärer Membranen beteiligt ist. CLIC2 wird mit Prozessen wie endosomalem Transport, Zytoskelettdynamik und der Modulation calciumabhängiger Signalübertragung durch Interaktionen mit Ryanodinrezeptoren in erregbaren Zellen in Verbindung gebracht. Veränderte CLIC2-Expression oder -Funktion wurde mit neuroentwicklungsbezogenen und kardiovaskulären Phänotypen verknüpft, was seine Relevanz für Studien zur neuronalen Erregbarkeit, Muskelphysiologie und stressresponsiven Signalgebung unterstreicht. In humanen Zellmodellen kann eine Beeinflussung von CLIC2 genutzt werden, um zu untersuchen, wie intrazellulärer Chloridfluss und kanalassoziierte Gerüstfunktionen das Membranpotenzial, die Vesikelbiologie und oxidativen Stressantworten beeinflussen.
CLIC2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CLIC2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CLIC2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CLIC2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CLIC2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.