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Cks1 CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-403019-ACT | 20 µg | $397.00 |
CKS1B kodiert Cks1, eine konservierte regulatorische Untereinheit cyclinabhängiger Kinasen, die den Zellzyklusfortschritt koordiniert, indem sie die CDK-Aktivität und die Substratauswahl moduliert. Cks1 ist eng mit der durch SCF(SKP2) vermittelten Ubiquitin-Proteasom-Kontrolle von Zellzyklusinhibitoren wie CDKN1B/p27 verknüpft und beeinflusst dadurch den G1/S-Übergang, die Replikationskompetenz und die Zuverlässigkeit von Checkpoints. Über diese Interaktionen trägt CKS1B zu proliferativen Signalnetzwerken bei, die sich mit DNA-Schadensantworten und der mitotischen Kontrolle überschneiden. Eine dysregulierte CKS1B-Expression wurde mit aberranter Proliferation und Phänotypen genomischer Instabilität in Zusammenhang gebracht, die häufig in der Onkologie und in Forschungszusammenhängen zu hämatologischen Malignomen untersucht werden.
Cks1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CKS1B-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Cks1 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CKS1B-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CKS1B-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Cks1-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CKS1B-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Cks1-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Cks1-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CKS1B-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.