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ceruloplasmin CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401798-ACT | 20 µg | $397.00 |
Das humane Gen **CP** kodiert Ceruloplasmin, eine sekretierte Multikupfer-Ferroxidase, die die Umwandlung von Fe2+ zu Fe3+ katalysiert und dadurch die Beladung von Transferrin sowie den systemischen Eisentransport unterstützt. Über seine Ferrooxidase-Aktivität und Kupferbindung trägt Ceruloplasmin zur Aufrechterhaltung des Redoxgleichgewichts bei und begrenzt eisengetriebenen oxidativen Stress; damit ist **CP** mit Signalwegen der Metallhomöostase in Hepatozyten, Makrophagen und dem Nervensystem verknüpft. Eine veränderte **CP**-Expression oder -Aktivität wurde mit einer fehlregulierten Eisenanreicherung, entzündlichen Zuständen und neurodegenerativen Phänotypen in Verbindung gebracht, bei denen oxidativer Schaden und ein beeinträchtigter Eisenexport zur Pathologie beitragen. Diese Eigenschaften machen **CP** zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der Ferroptose-Anfälligkeit, eisenabhängiger Signalgebung und der Beiträge sekretierter Proteine zur extrazellulären Redoxbiologie.
ceruloplasmin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen CP-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
ceruloplasmin Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des CP-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der CP-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ceruloplasmin-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native CP-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ceruloplasmin-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ceruloplasmin-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem CP-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.