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CDKL5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403409-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CDKL5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403409-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CDKL5 kodiert die Cyclin-abhängige Kinase-like 5, eine Serin/Threonin-Kinase, die im Nervensystem stark exprimiert wird und die neuronale Reifung, synaptische Funktion sowie aktivitätsabhängige Signalübertragung unterstützt. CDKL5 reguliert phosphorylierungsabhängige Prozesse, die die Chromatindynamik, Genexpressionsprogramme und die Organisation des Zytoskeletts beeinflussen, und ist damit mit Signalwegen verknüpft, die Neuritenauswuchs und synaptische Plastizität steuern. Eine Störung oder verminderte Funktion von CDKL5 ist mit schweren neuroentwicklungsbezogenen Phänotypen assoziiert, was CDKL5 zu einem zentralen Ziel für mechanistische Studien der Kinase-Signalübertragung in Neuronen macht. In Zellmodellen wird die Perturbation von CDKL5 genutzt, um zu untersuchen, wie veränderte Phosphorylierungskaskaden die Entwicklung neuronaler Netzwerke und die reiz-/stimulusabhängige Transkription beeinflussen.
CDKL5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CDKL5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CDKL5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CDKL5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CDKL5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.