Date published: 2026-7-21

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CD89 CRISPR Activation Plasmid (h): sc-403014-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • CD89 CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • CD89 CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom CD89 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom CD89 CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der FCAR-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: CD89: sc-19680
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    CD89 CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-403014-ACT
    20 µg
    $397.00

    FCAR kodiert CD89 (FcαRI), einen Fc‑Rezeptor für Immunglobulin A (IgA), der vor allem auf myeloiden Zellen wie Neutrophilen, Monozyten, Makrophagen und Eosinophilen exprimiert wird. Die Bindung von IgA‑Immunkomplexen an CD89 löst eine FcR‑γ‑Ketten‑abhängige Signalübertragung über ITAM‑Phosphorylierung aus, wodurch SYK, PI3K und MAPK sowie nachgeschaltete entzündliche und antimikrobielle Effektorprogramme aktiviert werden, darunter Phagozytose, Degranulation, Zytokinfreisetzung und antikörperabhängige zelluläre Zytotoxizität. Indem FCAR die mukosale und systemische IgA‑vermittelte Immunität mitprägt, beeinflusst es die Kommunikation zwischen angeborenem und adaptivem Immunsystem sowie die Verarbeitung von Immunkomplexen. Eine fehlregulierte CD89‑Signalgebung und veränderte Rezeptorexpression wurden mit entzündlichen und autoimmunen Krankheitsbildern in Verbindung gebracht, darunter IgA‑Nephropathie und andere immunkomplexgetriebene Erkrankungen, was seine Relevanz für mechanistische immunologische Studien unterstreicht.

    CD89 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen FCAR-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    CD89 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des FCAR-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der FCAR-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CD89-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native FCAR-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CD89-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CD89-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem FCAR-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.