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CCK-4 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-427959-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
CCK-4 CRISPR Activation Plasmid (m2) | sc-427959-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
Das Mausgen **Ptk7** kodiert die Protein-Tyrosinkinase 7 (auch bekannt als **CCK-4**), einen atypischen Rezeptor im Wnt/Planare-Zellpolarität-(PCP)-Netzwerk, der zur Koordination gerichteter Zellmigration, Gewebepolarität und morphogenetischer Bewegungen beiträgt. **PTK7** moduliert die nicht-kanonische Wnt-Signalübertragung durch Interaktionen mit zentralen PCP-Komponenten und beeinflusst dadurch das zytoskelettale Remodeling, die Zelladhäsion und das kollektive Zellverhalten während der Entwicklung. Eine fehlregulierte PTK7-Expression oder -Signalgebung wurde in Krebsmodellen mit veränderten Invasions- und metastasebezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht sowie in genetischen Studien mit Defekten der Neuralrohr- und kardiovaskulären Entwicklung. Als oberflächenassoziierter Regulator der Signalübertragung wird PTK7 häufig eingesetzt, um das Crosstalk zwischen Wnt/PCP, Rezeptorsignalen und polaritätsabhängigen Transkriptionsprogrammen zu untersuchen.
CCK-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Ptk7-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
CCK-4 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Ptk7-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Ptk7-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen CCK-4-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Ptk7-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von CCK-4-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des CCK-4-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Ptk7-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.