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CAT-2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407551-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CAT-2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407551-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SLC7A2 kodiert den kationischen Aminosäuretransporter CAT-2, einen Transporter in der Plasmamembran, der die natriumunabhängige Aufnahme von L-Arginin, L-Lysin und L-Ornithin vermittelt. Durch die Steuerung der intrazellulären Argininverfügbarkeit beeinflusst CAT-2 die Aktivität der Stickstoffmonoxid-Synthase, die Polyaminbiosynthese sowie umfassendere Programme des Stickstoff- und Aminosäurestoffwechsels, die die zelluläre Aktivierung und Stressantworten prägen. Die Aktivität von SLC7A2 wird häufig im Kontext von Immun- und Entzündungssignalwegen untersucht, da der Substratfluss das Redoxgleichgewicht und zytokingetriebene Phänotypen modulieren kann. Eine veränderte Regulation von Arginin-Transportwegen wurde mit der Pathobiologie kardiometabolischer und entzündlicher Erkrankungen in Verbindung gebracht, was CAT-2 zu einem nützlichen Ziel für mechanistische Studien Arginin-abhängiger Signalnetzwerke macht.
CAT-2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLC7A2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLC7A2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLC7A2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLC7A2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.