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caspase-5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401520-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
caspase-5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401520-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CASP5 kodiert Caspase‑5, eine entzündungsfördernde Caspase, die zur angeborenen Immunsignalübertragung beiträgt, indem sie die proteolytische Reifung proinflammatorischer Zytokine fördert und pyroptotischen Zelltod ausführt. Sie wirkt in inflammasom‑gekoppelten Signalwegen und ist an der Erkennung mikrobieller Produkte sowie zellulären Stresses und an der entsprechenden Antwort beteiligt, wobei sie entzündliche Programme in Epithel‑ und myeloiden Zellen beeinflusst. Eine fehlregulierte Caspase‑5‑Aktivität wurde mit aberranter Zytokinfreisetzung und entzündlich bedingter Gewebeschädigung in Verbindung gebracht, was CASP5 zu einem nützlichen Knotenpunkt für die Untersuchung der Immunhomöostase und entzündlicher Signalnetzwerke macht. Die Erforschung von CASP5 unterstützt mechanistische Studien zur Inflammasom‑Aktivierung, Zytokinprozessierung und zum Crosstalk zwischen Zelltod‑Signalwegen.
caspase-5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CASP5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CASP5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CASP5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CASP5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.