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CAS Double Nickase Plasmid (h) | sc-417159-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CAS Double Nickase Plasmid (h2) | sc-417159-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CSE1L kodiert das Protein „cellular apoptosis susceptibility“ (CAS), eine Komponente des Ran-GTPase-Signalwegs, die als Exportin für Importin-α fungiert. Dadurch trägt CAS zum Recycling nuklearer Transportrezeptoren bei und erhält die Genauigkeit des nukleozytoplasmatischen Transports. Über diese Funktion beeinflusst CAS die Zellzyklusprogression, die Kontrolle der Mitose sowie stressabhängige Programme, die mit Apoptoseanfälligkeit und Genomstabilität verknüpft sind. Eine veränderte CSE1L-Expression wurde in mehreren Tumorarten beschrieben und wird häufig im Zusammenhang mit Proliferation, Invasion und metastatischem Potenzial untersucht – im Einklang mit seiner zentralen Rolle in der transportabhängigen Regulation von Transkription und Signalübertragung. In der biomedizinischen Forschung dient CSE1L als Ansatzpunkt, um zu untersuchen, wie Dynamiken von nukleärem Import/Export onkogene Phänotypen und Zellschicksalsentscheidungen prägen.
CAS Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CSE1L-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CSE1L abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CSE1L-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CSE1L-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.