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CALCOCO2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-416970-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
CALCOCO2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-416970-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CALCOCO2 (auch als NDP52 bekannt) ist ein selektiver Autophagie-Rezeptor, der ubiquitinierte Fracht über Interaktionen mit der LC3/GABARAP-Familie an das Autophagosom koppelt und dadurch Xenophagie, Mitophagie sowie den Abbau von Proteinaggregaten koordiniert. Es wirkt an der Schnittstelle zwischen angeborener Immun-Signalgebung und Membrantransport, funktioniert nachgeschaltet zu ubiquitinabhängigen Erkennungswegen und trägt zur Pathogenbegrenzung sowie zur Kontrolle von Entzündungsreaktionen bei. CALCOCO2 ist an der Vesikeldynamik und an Stressantwort-Netzwerken beteiligt, die die zelluläre Homöostase prägen, einschließlich Crosstalk mit NF-κB-assoziierter Signalgebung und der Organisation des Zytoskeletts. Eine Fehlregulation der CALCOCO2-vermittelten Autophagie und Immunüberwachung wurde u. a. in Zusammenhängen wie Infektionsbiologie, entzündlichen Phänotypen und krebsassoziierten Programmen des Zellüberlebens untersucht.
CALCOCO2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CALCOCO2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CALCOCO2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CALCOCO2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CALCOCO2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.