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C9 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401198-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
C9 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401198-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Komplementkomponente 9 (C9) kodiert ein terminales Protein der Komplementkaskade, das polymerisiert und auf empfänglichen Membranen den Membranangriffskomplex (MAC, C5b-9) bildet. Als Teil der angeborenen Immunabwehr trägt C9 zur komplementabhängigen Zytolyse, zur Koordination der Opsonophagozytose und zu entzündlichen Signalwegen nach Aktivierung des klassischen, des Lektin- und des alternativen Weges bei. Eine fehlregulierte MAC-Bildung und Komplementverstärkung werden mit Gewebeschädigung und chronischer Entzündung in Verbindung gebracht und verknüpfen die Biologie von C9 mit komplementvermittelten Erkrankungen, die Niere, Gefäßsystem und Nervensystem betreffen. Die experimentelle Modulation von C9 wird häufig genutzt, um die terminale Komplementassemblierung, Wirt–Pathogen-Interaktionen und immunvermittelte Zellschädigung in vitro zu untersuchen.
C9 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des C9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von C9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die C9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit C9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.