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BMPR-IB Double Nickase Plasmid (m) | sc-419351-NIC | 20 µg | $410.00 |
Bmpr1b kodiert den murinen Bone-Morphogenetic-Protein-Rezeptor Typ IB (BMPR-IB), einen Serin/Threonin-Kinase-Rezeptor, der BMP-Liganden bindet und sowohl das kanonische SMAD1/5/8-Signalwegprogramm als auch nicht-kanonische MAPK-Signalwege aktiviert. BMPR-IB reguliert Linienfestlegung, Gewebemorphogenese und Homöostase, indem er extrazelluläre BMP-Signale in Transkriptionsprogramme übersetzt, die Proliferation und Differenzierung steuern. In der Entwicklungs- und Reproduktionsbiologie ist BMPR-IB an der Skelettmusterbildung und der Ovarfollikulogenese beteiligt; zudem wurde eine veränderte BMP/BMPR-IB-Signalgebung mit einer fehlregulierten Differenzierung und Gewebeumbauprozessen in mehreren Organsystemen in Verbindung gebracht. Als Knotenpunkt im Signalnetzwerk wird BMPR-IB häufig im Hinblick auf sein Crosstalk mit Signalwegen der TGF-β-Familie und die kontextabhängige Kontrolle von Zellschicksalsentscheidungen untersucht.
BMPR-IB Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Bmpr1b-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Bmpr1b abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Bmpr1b-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Bmpr1b-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.