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BAP1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400232-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
BAP1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400232-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Das BRCA1-assoziierte Protein 1 (BAP1) kodiert eine nukleäre Deubiquitinase, die mit ASXL-Proteinen den PR-DUB-Komplex bildet, um Monoubiquitin von Histon H2A (H2AK119ub) zu entfernen und dadurch die Chromatinzugänglichkeit sowie den transkriptionellen Output zu modulieren. BAP1 ist über Interaktionen mit Polycomb-assoziierten Signalwegen und weiteren Transkriptionsregulatoren an epigenetischer Regulation, DNA-Schadenssignalgebung, Zellzykluskontrolle und Differenzierungsprogrammen beteiligt. Eine Störung der BAP1-Funktion wurde mit veränderter Genomstabilität, aberranter Genexpression und Veränderungen in Entscheidungen über Zellschicksale in Verbindung gebracht. In der Biologie menschlicher Erkrankungen wird BAP1 häufig im Kontext von Tumorsuppressor-Netzwerken und linien-/gewebespezifischen Vulnerabilitäten untersucht, bei denen epigenetische Fehlregulation und beeinträchtigte Reparaturwege zur Pathogenese beitragen.
BAP1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des BAP1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von BAP1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die BAP1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit BAP1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.