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B7-2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-418032-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
B7-2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-418032-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CD86 (B7-2) ist ein kostimulatorischer, immunregulatorischer Ligand, der vor allem auf antigenpräsentierenden Zellen exprimiert wird und an CD28 sowie CTLA-4 bindet, um die T‑Zell-Aktivierung, Anergie und das Gleichgewicht von Immuncheckpoints zu modulieren. In Verbindung mit der TCR-Signalübertragung trägt CD86 zur Bildung der immunologischen Synapse und zur Aktivierung nachgeschalteter Signalwege wie NF‑κB, MAPK und PI3K/AKT bei und prägt dadurch die Zytokinproduktion sowie die adaptive Immunpriming‑Antwort. Eine veränderte CD86-Expression wurde in entzündlichen und autoimmunen Kontexten sowie in Tumor‑Immun‑Mikroumgebungen beschrieben, wo sie die Antigenpräsentation und die Stärke lymphozytärer Antworten beeinflussen kann. Daher wird CD86 häufig in Assays zur Reifung dendritischer Zellen, zur Makrophagenpolarisierung und zur Dynamik der T‑Zell‑Kostimulation untersucht.
B7-2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CD86-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CD86 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CD86-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CD86-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.