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ATF3 CRISPR Activation Plasmid (m) | sc-419227-ACT | 20 µg | $397.00 |
Mouse Atf3 kodiert den aktivierenden Transkriptionsfaktor 3 (ATF3), einen stressinduzierbaren bZIP-Transkriptionsfaktor, der Signale aus den MAPK/JNK-, TLR/NF-κB- und integrierten Stressantwort‑Signalwegen zusammenführt, um kontextabhängige Genexpressionsprogramme neu zu gestalten. ATF3 moduliert inflammatorische Transkriptionsnetzwerke, Entscheidungen zwischen Apoptose und Überleben sowie metabolische Anpassungen, indem es an CRE/ATF-Elemente bindet und mit weiteren Faktoren der AP‑1‑Familie koordiniert. In Immun- und Stromakompartimenten wirkt ATF3 als Rückkopplungsregulator der Zytokin- und Chemokinexpression und beeinflusst dadurch Aktivierungszustände von Makrophagen sowie Gewebeschädigungsantworten. Eine fehlregulierte ATF3-Aktivität wurde mit Modellen von Neuroinflammation, metabolischem Stress und tumorassoziierter Signalgebung in Verbindung gebracht, was ATF3 zu einem nützlichen Werkzeug macht, um die transkriptionelle Kontrolle von Stress- und angeborenen Immunphänotypen zu untersuchen.
ATF3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Atf3-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
ATF3 Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Atf3-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Atf3-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen ATF3-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Atf3-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von ATF3-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des ATF3-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Atf3-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.