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ASCT2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402795-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ASCT2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402795-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
SLC1A5 kodiert den menschlichen Transporter für neutrale Aminosäuren ASCT2, einen wichtigen Weg für die zelluläre Aufnahme und den Austausch von Glutamin, Asparagin, Serin und Threonin über die Plasmamembran. Durch die Steuerung der Aminosäureverfügbarkeit beeinflusst ASCT2 Nährstoffsensorik- und Biosyntheseprogramme, darunter die mTORC1-Signalübertragung, die Redox-Homöostase über den Glutathionstoffwechsel sowie die anaplerotische Unterstützung des Citratzyklus (TCA-Zyklus) durch Glutaminolyse. Veränderte SLC1A5-Expression und Transporteraktivität werden mit metabolischer Umprogrammierung in schnell proliferierenden Zellen in Verbindung gebracht und im Kontext der Krebsbiologie, der Aktivierung von Immunzellen und neuroinflammatorischer Prozesse untersucht. Der ASCT2-abhängige Aminosäurefluss ist zudem relevant für die integrierte Stressantwort und die Regulation der Autophagie unter Nährstofflimitierung.
ASCT2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des SLC1A5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von SLC1A5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die SLC1A5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit SLC1A5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.