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Arkadia Double Nickase Plasmid (h) | sc-403319-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Arkadia Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403319-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
RNF111 kodiert Arkadia, eine RING-Typ-E3-Ubiquitin-Ligase, die die Proteostase und signalabhängige Transkription reguliert, indem sie bestimmte Substrate für einen ubiquitinvermittelten Abbau markiert. Arkadia ist ein zentraler Modulator der TGF-β/SMAD-Signalübertragung: Es verstärkt die Signalwegaktivität durch Ubiquitinierung negativer Regulatoren und beeinflusst dadurch Prozesse wie den epithelial-mesenchymalen Übergang, die Festlegung von Zellschicksalen und die Gewebehomöostase. Über die Kontrolle transkriptioneller Programme und der Proteinstabilität wurde RNF111 u. a. in Kontexten wie Tumorbiologie, Entwicklungsregulation und immunbezogener Signalgebung untersucht. Eine Fehlregulation der Arkadia-abhängigen Ubiquitinierung kann die SMAD-Aktivität und die nachgeschaltete Genexpression verändern, wodurch RNF111 einen hilfreichen Knotenpunkt darstellt, um das „Rewiring“ von Signalwegen in krankheitsrelevanten Zellmodellen zu untersuchen.
Arkadia Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des RNF111-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von RNF111 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die RNF111-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit RNF111-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.