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ARH3 Double Nickase Plasmid (m) | sc-430308-NIC | 20 µg | $410.00 |
Adprhl2 kodiert ARH3, eine mono-ADP-Ribosylhydrolase, die serinverknüpfte ADP-Ribosylierungen sowie damit verbundene Poly(ADP-Ribose)-Metabolite rückgängig macht, die während der DNA-Schadenssignalgebung entstehen. Durch das Entfernen von ADP-Ribose von modifizierten Proteinen trägt ARH3 dazu bei, PARP-abhängige Antworten fein abzustimmen, die NAD⁺/ADP-Ribose-Homöostase aufrechtzuerhalten und die Genomstabilität unter Replikations- und oxidativem Stress zu unterstützen. In Maus-Zellen ist die ARH3-Funktion mit der Chromatinregulation und Stressantwort-Signalwegen verknüpft, die das Zellüberleben und entzündungsbezogene Signalgebung beeinflussen. Eine Fehlregulation des ADP-Ribosylierungs-Umsatzes wird mit neurodegenerativen Phänotypen und einer erhöhten Empfindlichkeit gegenüber genotoxischem Stress in Verbindung gebracht, wodurch Adprhl2 ein nützlicher Knotenpunkt für mechanistische Studien zur DNA-Reparatur und zellulären Widerstandsfähigkeit ist.
ARH3 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Adprhl2-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Adprhl2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Adprhl2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Adprhl2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.