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AKAP 9 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405430-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes AKAP9 (A‑Kinase‑Ankerprotein 9) ist ein großes Gerüstprotein, das PKA und weitere Signalenzyme am Golgi-Apparat, am Zentrosom und an mikrotubulusorganisierenden Zentren räumlich organisiert, um cAMP‑abhängige Signalübertragung mit der Zytoskelettdynamik zu koordinieren; es trägt zur Mikrotubuli-Nukleation und Spindelassemblierung bei, unterstützt die Integrität des Golgi und hilft, den Zellzyklus und die Zellpolarität über kompartimentierte Kinase‑/Phosphataseaktivitäten zu regulieren; eine Fehlregulation und strukturelle Veränderungen von AKAP9 wurden mit Genominstabilität und onkogenen Rearrangements in Verbindung gebracht, und zudem wird es im Kontext der kardialen Erregbarkeit sowie neuroentwicklungsbezogener Phänotypen untersucht, bei denen Signalmikrodomänen gestört sind; die Geneditierung von AKAP9 ermöglicht die mechanistische Untersuchung subzellulärer Signalgerüste, der Zentrosomen‑ und Golgi-Biologie sowie von Genotyp‑Phänotyp‑Zusammenhängen in Modellen proliferativer und erregbarer Gewebe.
AKAP 9 Das Double-Nickase-Plasmid (h2) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des AKAP9-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von AKAP9 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die AKAP9-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit AKAP9-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.