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Adipsin Double Nickase Plasmid (h) | sc-401782-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Adipsin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401782-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Komplementfaktor D (CFD), auch als Adipsin bekannt, ist eine Serinprotease, die als geschwindigkeitsbestimmendes Enzym des alternativen Komplementwegs wirkt, indem sie in Anwesenheit von C3b Faktor B spaltet und dadurch die C3-Konvertase bildet. Über diese Funktion moduliert sie die Komplementamplifikation, Opsonisierung und inflammatorische Signalübertragung und verknüpft so die angeborene Immunität mit der Gewebehomöostase. CFD wird in Fettgewebe stark exprimiert und steht im Verdacht, am Crosstalk zwischen metabolischer Regulation und Immunaktivierung beteiligt zu sein. Eine fehlregulierte Komplementaktivität unter Beteiligung von CFD ist mit inflammatorischen und metabolischen Phänotypen assoziiert und wird häufig im Kontext der Fettgewebsbiologie, komplementvermittelter Gewebeschädigung und immunvermittelter Krankheitsmechanismen untersucht.
Adipsin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CFD-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CFD abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CFD-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CFD-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.