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ADH5 Double Nickase Plasmid (h) | sc-403859-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ADH5 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-403859-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ADH5 (Alkoholdehydrogenase 5), auch bekannt als S‑Nitrosoglutathion-Reduktase, ist eine zytosolische Dehydrogenase, die die NADH‑abhängige Reduktion von S‑Nitrosoglutathion und verwandten Aldehydsubstraten katalysiert. Durch die Kontrolle der Protein‑S‑Nitrosylierung und der Bioverfügbarkeit von Stickstoffmonoxid beeinflusst ADH5 die Redoxhomöostase, antioxidative Antworten und die Signalübertragung bei nitrosativem Stress. Diese Aktivität ist mit dem Glutathionstoffwechsel und Entgiftungswegen verknüpft, die inflammatorische Signalwege und die zelluläre Widerstandsfähigkeit gegenüber oxidativen Schäden modulieren. Eine veränderte ADH5‑Funktion wurde mit einer Fehlregulation nitrosativen Stresses in Verbindung gebracht und in krankheitsrelevanten Zusammenhängen untersucht, darunter Krebsbiologie, kardiovaskuläre und pulmonale Entzündung sowie neurodegenerative Prozesse.
ADH5 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ADH5-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ADH5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ADH5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ADH5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.