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ADH1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-402260-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ADH1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402260-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes **ADH1A** kodiert die Alkoholdehydrogenase 1A (ADH1), eine zytosolische, zinkabhängige Oxidoreduktase, die die NAD⁺-abhängige Oxidation von Ethanol und anderen kurzkettigen aliphatischen und aromatischen Alkoholen zu den entsprechenden Aldehyden katalysiert. Diese Aktivität trägt zum hepatischen Alkohol- und Retinoidstoffwechsel bei und beeinflusst das Redoxgleichgewicht sowie den Metabolitenfluss, was sich auf Reaktionen auf oxidativen Stress und Signalwege der Lipidverarbeitung auswirken kann. Variation oder Dysregulation der Alkoholdehydrogenase-Aktivität wird im Zusammenhang mit ethanolbedingten Gewebeschädigungen und metabolischen Phänotypen untersucht, und die ADH1A-Expression wird in experimentellen Systemen häufig als Marker für den Differenzierungszustand von Hepatozyten verwendet. ADH1A/ADH1 stellt zudem einen gut zugänglichen Ansatzpunkt dar, um den Umgang mit Aldehyden und nachgeschaltete Signalwege zu untersuchen, die mit zellulärem Stress und inflammatorischen Programmen verknüpft sind.
ADH1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ADH1A-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ADH1A abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ADH1A-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ADH1A-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.