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| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
adenosine deaminase Double Nickase Plasmid (h) | sc-402201-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
adenosine deaminase Double Nickase Plasmid (h2) | sc-402201-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Die humane ADA kodiert die Adenosin-Deaminase, ein Schlüsselenzym des Purinstoffwechsels, das Adenosin und Desoxyadenosin irreversibel zu Inosin-Derivaten desaminiert und so zur Aufrechterhaltung des Gleichgewichts der Nukleotidpools beiträgt. Durch die Kontrolle der intra- und extrazellulären Adenosinspiegel beeinflusst ADA Salvage-Wege, die Kapazität der DNA-Synthese sowie die an Adenosinrezeptoren gekoppelte Signalübertragung, die Aktivierung und Differenzierung von Immunzellen prägt. Die ADA-Aktivität ist eng mit der Lymphozytenentwicklung und der proliferativen Fitness verknüpft; eine gestörte ADA-Funktion ist stark mit Immundefizienz-Phänotypen und einer weiterreichenden Fehlregulation des Immunsystems assoziiert. Daher wird ADA breit in der Leukozytenbiologie, bei Nukleotid-Stressantworten und in entzündungsbezogenen Signalnetzwerken untersucht.
adenosine deaminase Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ADA-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ADA abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ADA-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ADA-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.