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Adenosine A1-R Double Nickase Plasmid (h) | sc-401241-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Adenosine A1-R Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401241-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ADORA1 kodiert den humanen Adenosin-A1-Rezeptor (Adenosine A1-R), einen Gi/o-gekoppelten GPCR, der extrazelluläres Adenosin erkennt und dadurch intrazelluläres cAMP, die Aktivität von Ionenkanälen sowie MAPK-Signalwege moduliert. Die Aktivierung von A1-R dämpft typischerweise die Neurotransmitterfreisetzung und beeinflusst die zelluläre Erregbarkeit, die metabolische Homöostase sowie Reaktionen auf Hypoxie und Entzündung über purinerge Signalnetzwerke. Die ADORA1-Signalgebung überschneidet sich mit Adenylylcyclase-/PKA-Signalwegen und kann über ERK und verwandte Kinasekaskaden nachgeschaltete transkriptionelle Programme prägen. Eine dysregulierte Adenosin–A1-R-Aktivität wurde mit verschiedenen krankheitsrelevanten Prozessen in Verbindung gebracht, darunter neurologische Erregbarkeit, ischämieassoziierte Stressantworten und die Regulation von Entzündungen, was mechanistische Studien in der Neurobiologie und Immunometabolik unterstützt.
Adenosine A1-R Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ADORA1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ADORA1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ADORA1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ADORA1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.