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Adenosine A1-R CRISPR Activation Plasmid (h) | sc-401241-ACT | 20 µg | $397.00 | |||
Adenosine A1-R CRISPR Activation Plasmid (h2) | sc-401241-ACT-2 | 20 µg | $397.00 |
ADORA1 kodiert den humanen Adenosin-A1-Rezeptor (Adenosine A1-R), einen Gi/o-gekoppelten GPCR, der extrazelluläres Adenosin erkennt und die zelluläre Erregbarkeit breit dämpft, indem er die Adenylylcyclase hemmt, das cAMP/PKA-Signalering reduziert und die Leitfähigkeit von Ionenkanälen moduliert. Über die Kopplung an MAPK- und PI3K-assoziierte Signalwege sowie die Regulation der Neurotransmitterfreisetzung, der kardialen Erregungsleitung und der renalen Hämodynamik integriert A1-R Signale metabolischen Stresses mit gewebespezifischen Antworten. Veränderte ADORA1-Aktivität und der Adenosin-Tonus wurden in Kontexten wie neuronaler Erregbarkeit, kardiovaskulärer Physiologie, Entzündung und tumorassoziierter Hypoxie-Signalgebung untersucht, was seine Nutzung als mechanistischer Knotenpunkt in pfadorientierter Forschung unterstützt.
Adenosine A1-R Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ADORA1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.
Adenosine A1-R Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ADORA1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.
Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ADORA1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen Adenosine A1-R-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ADORA1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von Adenosine A1-R-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des Adenosine A1-R-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ADORA1-Ausdruck.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.