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AATC Double Nickase Plasmid (h) | sc-405477-NIC | 20 µg | $410.00 |
Das humane GOT1 kodiert die zytosolische Aspartat-Aminotransferase (AATC), ein pyridoxalphosphatabhängiges Enzym, das die reversible Transaminierung zwischen Aspartat und α‑Ketoglutarat katalysiert und dabei Oxalacetat und Glutamat erzeugt. Diese Aktivität verknüpft den Aminosäurestoffwechsel mit dem Malat-Aspartat-Shuttle und unterstützt das NADH-Redoxgleichgewicht, anaplerotische Prozesse sowie den Kohlenstofffluss in den Citratzyklus (TCA-Zyklus). Die GOT1-Funktion greift in die Stickstoffverwertung sowie in Glutamat-/Aspartat-Pools ein, die biosynthetische Programme und zelluläre Stressantworten beeinflussen. Eine Fehlregulation der mit GOT1 verbundenen metabolischen Verschaltung wurde im Kontext veränderter Bioenergetik und Redoxhomöostase untersucht, die für Mechanismen proliferativer und degenerativer Erkrankungen relevant sind.
AATC Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des GOT1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von GOT1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die GOT1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit GOT1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.