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5-LO Double Nickase Plasmid (m) | sc-419091-NIC | 20 µg | $410.00 |
Maus-Alox5 kodiert die 5‑Lipoxygenase (5‑LO), eine nicht-hämhaltige Eisen-Dioxygenase, die die ersten festgelegten Schritte der Leukotrienbiosynthese aus Arachidonsäure katalysiert. In Zusammenarbeit mit FLAP (ALOX5AP) bildet 5‑LO LTA4, das anschließend zu LTB4 und Cysteinyl-Leukotrienen weiterverarbeitet wird – zentrale Lipidmediatoren, die die Rekrutierung von Leukozyten, die Gefäßpermeabilität und die angeborene Immun-Signalübertragung steuern. Die Aktivität von ALOX5 wird durch calciumabhängige Translokation an Membranen und durch Phosphorylierung reguliert und integriert damit rezeptorvermittelte Signalwege, die inflammatorische Genprogramme modulieren. Eine fehlregulierte 5‑LO/Leukotrien-Signalgebung wurde mit Modellen einer asthmaähnlichen Atemwegsentzündung, Atherosklerose, Neuroinflammation und tumorassoziierten myeloiden Phänotypen in Verbindung gebracht, was Alox5 zu einem hilfreichen Knotenpunkt für die Untersuchung von Eicosanoid-Netzwerken macht.
5-LO Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Alox5-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Alox5 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Alox5-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Alox5-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.