Date published: 2026-8-30

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17β-HSD CRISPR Activation Plasmid (h): sc-402072-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • 17β-HSD CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • 17β-HSD CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom 17β-HSD CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom 17β-HSD CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der HSD17B1-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
  • Nach der Transfektion kann die Effizienz des Gen-Knockouts per Western Blot oder histologisch mit folgendem Antikörper überprüft werden: 17β-HSD: sc-373902
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    17β-HSD CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-402072-ACT
    20 µg
    $397.00

    HSD17B1 kodiert die humane 17β‑Hydroxysteroid-Dehydrogenase Typ 1 (17β‑HSD), eine zentrale Oxidoreduktase, die die Umwandlung von Estron in das wirksamere Östrogen Estradiol katalysiert und am lokalen Steroidstoffwechsel beteiligt ist. Durch die Regulation des Gleichgewichts zwischen aktiven und inaktiven Sexualsteroiden beeinflusst 17β‑HSD die Östrogenrezeptor-Signalübertragung, die Biosynthese von Steroidhormonen sowie nachgeschaltete Transkriptionsprogramme, die Proliferation, Differenzierung und metabolische Homöostase steuern. Eine veränderte Expression oder Aktivität von HSD17B1 ist mit einer dysregulierten intrakrinen Östrogenproduktion assoziiert und wurde in der Biologie hormonresponsiver Gewebe und in Krankheitskontexten untersucht, darunter reproduktive Störungen und Krebserkrankungen mit östrogengetriebenen Signalwegen. Als membranassoziiertes Enzym, das in steroidogenen und reproduktiven Geweben angereichert ist, wird es häufig als molekularer Ansatzpunkt genutzt, um Steroidflüsse und östrogenabhängige Gen-Netzwerke zu untersuchen.

    17β-HSD Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen HSD17B1-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    17β-HSD Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des HSD17B1-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der HSD17B1-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen 17β-HSD-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native HSD17B1-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von 17β-HSD-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des 17β-HSD-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem HSD17B1-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.