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β-2-Microglobulin Double Nickase Plasmid (m) | sc-419281-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
β-2-Microglobulin Double Nickase Plasmid (m2) | sc-419281-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
B2m kodiert β‑2‑Mikroglobulin, eine essenzielle, nichtkovalent gebundene Komponente von MHC‑Klasse‑I‑Komplexen, die für die korrekte Faltung und die Präsentation peptidischer Antigene an der Zelloberfläche erforderlich ist. Über seine Rolle bei der Antigenverarbeitung und ‑präsentation unterstützt β‑2‑Mikroglobulin die Erkennung durch CD8+‑T‑Zellen und trägt zur Immunüberwachung und Toleranz bei. Eine veränderte B2m‑Expression oder ‑Funktion kann Immunopeptidome umgestalten und entzündliche Signalwege in Kontexten wie Infektion, Autoimmunität und tumorer Immunflucht modulieren. In Mausmodellen wird B2m häufig eingesetzt, um die MHC‑I‑abhängige Lymphozytenentwicklung, die periphere Immunhomöostase und Mechanismen des Immun‑Editings zu untersuchen.
β-2-Microglobulin Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des B2m-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von B2m abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die B2m-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit B2m-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.