Date published: 2026-7-12

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α2A-AR CRISPR Activation Plasmid (h): sc-401545-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: human
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • α2A-AR CRISPR Activation Plasmid (h) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • α2A-AR CRISPR Aktivierungsplasmide (h) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom α2A-AR CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) und vom α2A-AR CRISPR-Aktivierungsplasmid (h2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der ADRA2A-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    α2A-AR CRISPR Activation Plasmid (h)

    sc-401545-ACT
    20 µg
    $397.00

    ADRA2A kodiert den humanen α2A-AR, einen Gi/o-gekoppelten adrenergen Rezeptor, der die zelluläre Erregbarkeit und Sekretion moduliert, indem er die Adenylylcyclase hemmt, das cAMP/PKA-Signal reduziert und die Aktivität von Ionenkanälen reguliert. Die Rezeptoraktivierung beeinflusst zudem MAPK/ERK- sowie β-Arrestin-gekoppelte Signalwege und prägt dadurch die Neurotransmitterfreisetzung und die synaptische Transmission im zentralen und peripheren Nervensystem. Neben Funktionen in der neuroendokrinen und autonomen Regulation wirkt sich die ADRA2A-Signalübertragung über die Kontrolle katecholamin-reaktiver Schaltkreise auch auf metabolische und vaskuläre Prozesse aus. Eine dysregulierte Signalübertragung adrenerger Rezeptoren wurde mit neuropsychiatrischen Phänotypen und kardiometabolischen Merkmalen in Verbindung gebracht, was ihre Nutzung als mechanistisches Ziel in Studien zur Rezeptorpharmakologie und Signaltransduktion unterstützt.

    α2A-AR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen ADRA2A-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    α2A-AR Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (h) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des ADRA2A-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der ADRA2A-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen α2A-AR-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native ADRA2A-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von α2A-AR-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des α2A-AR-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem ADRA2A-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.