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αB-crystallin Double Nickase Plasmid (h) | sc-401149-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
αB-crystallin Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401149-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
CRYAB kodiert αB‑Crystallin, ein kleines Hitzeschockprotein, das als ATP‑unabhängiges molekulares Chaperon wirkt, um teilweise entfaltete Proteine zu stabilisieren und während zellulären Stresses ihre Aggregation zu begrenzen. Es ist Teil von Proteostase‑Netzwerken mit anderen HSPs sowie den Ubiquitin‑Proteasom- und Autophagie‑Signalwegen und moduliert zudem die Organisation des Zytoskeletts durch Interaktionen mit Intermediärfilamenten. αB‑Crystallin wird in der Augenlinse stark exprimiert und in Muskel- und Nervengewebe unter oxidativem, thermischem und mechanischem Stress breit induziert, was es mit Stressantwort‑Signalen und der Regulation der Apoptose verknüpft. Eine dysregulierte CRYAB‑Expression oder -Funktion wurde mit der Kataraktbiologie, Phänotypen der desminbezogenen Myopathie und Kardiomyopathie sowie einer veränderten Proteostase im Kontext neurodegenerativer Erkrankungen in Verbindung gebracht.
αB-crystallin Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des CRYAB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von CRYAB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die CRYAB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit CRYAB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.