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ZNF598 Double Nickase Plasmid (h) | sc-413866-NIC | 20 µg | $410.00 |
ZNF598 kodiert eine E3-Ubiquitin-Ligase, die als zentraler Sensor und Effektor der ribosomenassoziierten Qualitätskontrolle fungiert, insbesondere bei Translationsstillstand und Ribosomenkollisionen. Durch die Ubiquitinierung von Proteinen der kleinen ribosomalen Untereinheit fördert ZNF598 nachgeschaltete Prozesse, die gestoppte Translationskomplexe auflösen und die Überwachung von mRNA sowie neu entstehenden Polypeptidketten koordinieren. Diese Aktivität ist in Ubiquitin–Proteasom-Signalwege und Stressantworten der Translation eingebunden, die die Proteostase unter Bedingungen wie mRNA-Defekten oder oxidativem Stress aufrechterhalten. Eine Fehlregulation von Wegen der ribosomalen Qualitätskontrolle wird mit einer erhöhten zellulären Anfälligkeit für proteotoxischen und neurodegenerativen Stress in Verbindung gebracht, wodurch ZNF598 ein nützlicher Knotenpunkt für mechanistische Studien zur Translationsfidelität und Stressadaptation ist.
ZNF598 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ZNF598-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ZNF598 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ZNF598-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ZNF598-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.