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ZNF217 Double Nickase Plasmid (h) | sc-408784-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
ZNF217 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-408784-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ZNF217 kodiert einen nukleären C2H2-Zinkfinger-Transkriptionsfaktor, der als chromatinassoziierter Regulator der Genexpression durch Interaktionen mit Korepressor- sowie epigenetisch modifizierenden Komplexen wirkt. Es beeinflusst Transkriptionsprogramme, die mit Zellzyklusprogression, Differenzierung und DNA-Schadensantworten verknüpft sind, und wurde über die Regulation nachgeschalteter Gene mit veränderten Signalnetzwerken wie PI3K/AKT und TGF-β/SMAD in Verbindung gebracht. Eine fehlregulierte ZNF217-Aktivität wird häufig im Kontext onkogener transkriptioneller Umprogrammierung, Aneuploidie und metastaseassoziierter Phänotypen untersucht. Dadurch dient ZNF217 als nützlicher Knotenpunkt, um die chromatinzustandsabhängige Kontrolle der Genexpression und das Zusammenspiel von Signalwegen in menschlichen Zellen zu analysieren.
ZNF217 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ZNF217-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ZNF217 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ZNF217-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ZNF217-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.