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ZC3H4 Double Nickase Plasmid (m) | sc-436020-NIC | 20 µg | $410.00 |
Zc3h4 kodiert das Zinkfingerprotein ZC3H4 vom CCCH-Typ, einen RNA-assoziierten Faktor, der an der nukleären Genregulation und an Prozessen des RNA-Stoffwechsels beteiligt ist. ZC3H4 wird mit der Kontrolle der Transkriptionsleistung durch Interaktionen mit der RNA-Verarbeitungsmaschinerie in Verbindung gebracht und trägt zur korrekten mRNA-Reifung und zum mRNA-Umsatz bei, wodurch es Genexpressionsprogramme beeinflusst. Indem ZC3H4 das Schicksal von RNA und transkriptionsgekoppelte Prozesse mitprägt, kann es Zellzustandsübergänge, Stressantworten und proliferative Signalnetzwerke beeinflussen. Eine Fehlregulation der RNA-Verarbeitung und der Transkriptionskontrolle ist in der Krankheitsbiologie breit relevant, wodurch Zc3h4 ein nützlicher Genort für mechanistische Studien zur Kontrolle der Genexpression in Mausmodellen ist.
ZC3H4 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Zc3h4-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Zc3h4 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Zc3h4-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Zc3h4-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.