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XBP1 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423727-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
XBP1 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423727-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Xbp1 kodiert XBP1, einen basischen Leucin-Zipper-Transkriptionsfaktor, der als zentraler Effektor der Unfolded-Protein-Response (UPR) nach dem IRE1α-vermittelten mRNA-Spleißen wirkt. Aktives XBP1 steuert Transkriptionsprogramme, die die Faltungskapazität des endoplasmatischen Retikulums erweitern, den ER-assoziierten Abbau (ERAD) regulieren und die Lipidbiosynthese umgestalten, um während sekretorischen Stresses die Proteostase wiederherzustellen. In Mausmodellen wird XBP1 häufig eingesetzt, um die Differenzierung und Funktion professioneller sekretorischer Zellen, die metabolische Anpassung sowie die Wechselwirkungen mit entzündlichen Signalwegen in Geweben zu untersuchen, die chronischem ER-Stress ausgesetzt sind. Eine fehlregulierte XBP1-Aktivität wurde in Modellen für Stoffwechselerkrankungen, Neurodegeneration und immunvermittelte Pathologien mit anhaltender UPR-Signalgebung sowie veränderten Zytokin- und Überlebenssignalwegen in Verbindung gebracht.
XBP1 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Xbp1-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Xbp1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Xbp1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Xbp1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.