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V-ATPase B2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401896-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
V-ATPase B2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401896-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
ATP6V1B2 kodiert die B2-Untereinheit der vakuolären H⁺-ATPase (V-ATPase), einer aus mehreren Untereinheiten bestehenden Protonenpumpe, die die ATP-Hydrolyse mit der Ansäuerung von Organellen koppelt. Die Aktivität der V-ATPase ist essenziell für die Reifung von Endosomen und Lysosomen, die rezeptorvermittelte Endozytose, den Autophagie-Lysosomen-Fluss sowie die Proteinsortierung in sekretorischen und endolysosomalen Transportwegen. Durch die Regulation des luminalen pH-Werts beeinflusst die V-ATPase außerdem die Nährstoffsensorik und die mTORC1-gekoppelte lysosomale Signalübertragung sowie Membrantransport und Antigenprozessierung. Eine dysregulierte V-ATPase-Funktion und eine gestörte endolysosomale pH-Homöostase werden breit mit der Neurobiologie und zellulären Stressantworten in Verbindung gebracht, was ATP6V1B2 als Ziel für mechanistische Studien zu ansäuerungsabhängigen Prozessen stützt.
V-ATPase B2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des ATP6V1B2-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von ATP6V1B2 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die ATP6V1B2-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit ATP6V1B2-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.