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TWIK-2 Double Nickase Plasmid (h) | sc-407263-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TWIK-2 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-407263-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Humanes KCNK6 kodiert TWIK-2, einen Zwei-Poren-Domänen-Kaliumkanal (K2P), der zur Hintergrund-K+-Leitfähigkeit beiträgt und hilft, das Ruhe-Membranpotenzial sowie die Membran-Erregbarkeit festzulegen. Durch die Gestaltung der Ionenhomöostase beeinflusst TWIK-2 die Stimulus–Sekretions-Kopplung, die Regulation des Zellvolumens und Ca2+-abhängige Signalprozesse in erregbaren und nicht erregbaren Zellen. Eine veränderte K2P-Kanalaktivität wurde mit einer Fehlregulation des Gefäßtonus, inflammatorischer Signalgebung und proliferationsbezogenen Phänotypen in Verbindung gebracht, wodurch KCNK6 ein relevantes Ziel für mechanistische Studien zu Beiträgen von Ionenkanälen in kardiometabolischen und immunassoziierten Signalwegen ist. Die Funktion von TWIK-2 wird häufig im Kontext elektrophysiologischer Ausleseparameter, intrazellulärer Signaldynamiken und Analysen von Störungen auf Signalweg-Ebene untersucht.
TWIK-2 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des KCNK6-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von KCNK6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die KCNK6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit KCNK6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.