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TRPC6 Double Nickase Plasmid (m) | sc-423517-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TRPC6 Double Nickase Plasmid (m2) | sc-423517-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
Trpc6 kodiert TRPC6, einen diacylglycerol-reaktiven, nichtselektiven Kationenkanal, der rezeptorvermittelten Ca²⁺-Einstrom vermittelt und die intrazelluläre Kalziumdynamik in mehreren Maus-Zelltypen prägt. TRPC6 integriert Signale stromabwärts von GPCRs und Rezeptor-Tyrosinkinasen über PLC-abhängige Signalwege und beeinflusst dabei die Calcineurin/NFAT-Signalisierung, das Zytoskelett-Remodeling sowie mechanosensitive Antworten. In der Niere ist die TRPC6-Aktivität eng mit der Funktion von Podozyten und der Signalübertragung am Schlitzdiaphragma verknüpft; eine veränderte Kanalaktivität wurde in experimentellen Modellen mit Phänotypen glomerulärer Schädigung in Verbindung gebracht. TRPC6 wird außerdem in der vaskulären glatten Muskulatur und im immunologischen Kontext untersucht, wo Ca²⁺-Einstrom Kontraktilität, Migration und Transkriptionsprogramme moduliert, die für Entzündung und Remodeling relevant sind.
TRPC6 Das Double-Nickase-Plasmid (m) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des Trpc6-Lokus in mouse-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von Trpc6 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die Trpc6-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit Trpc6-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.