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Tom20 Double Nickase Plasmid (h) | sc-400041-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
Tom20 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-400041-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TOMM20 kodiert Tom20, einen zentralen Rezeptor des Translokase‑der‑äußeren‑Mitochondrienmembran‑(TOM-)Komplexes, der N‑terminale mitochondriale Targeting-Sequenzen erkennt und den Import nukleär kodierter Proteine in die Mitochondrien einleitet. Durch die Koordination mit anderen TOM‑Komponenten und nachgeschalteten TIM‑Translokasen unterstützt Tom20 die mitochondriale Biogenese, den Aufbau der Atmungskette und die Proteostase, die die oxidative Phosphorylierung, die Redox‑Homöostase und die apoptotische Signalübertragung beeinflussen. Störungen des mitochondrialen Proteinimports können bioenergetischen Stress, veränderte mitochondriale Dynamik und eine Aktivierung der angeborenen Immunantwort fördern, was mit Neurodegeneration, kardiometabolischer Dysfunktion und tumorassoziiertem metabolischem Remodeling in Verbindung steht. TOMM20 ist daher ein nützlicher Knotenpunkt zur Untersuchung von Signalwegen der mitochondrialen Qualitätskontrolle und stressresponsiven Signaling‑Netzwerken.
Tom20 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TOMM20-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TOMM20 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TOMM20-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TOMM20-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.