Date published: 2026-7-13

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TNAP CRISPR Activation Plasmid (m): sc-419068-ACT

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Datenblätter
  • Zielspezies: mouse
  • 20 µg transfektionsfertige, aufgereinigte Plasmid DNA; geeignet für 20 Transfektionen
  • TNAP CRISPR Activation Plasmid (m) ist ein Transkriptionsaktivierungs System (SAM) welches für die gezielte Verstärkung der Genexpression bestimmt ist
  • TNAP CRISPR Aktivierungsplasmide (m) bestehen aus 3 Plasmiden im Massenverhältnis 1:1:1: ein Plasmid kodiert für die deaktivierte Cas9 (dCas9) Nuklease (D10A und N863A) fusioniert an die Transaktivierungsdomaine VP64 sowie ein Gen für die Blasticidin Resistenz; ein zweites Plasmid kodierend für das MS2-p65-HSF1 Fusionsprotein sowie ein Gen für die Hygromycin Resistenz; ein drittes Plasmid kodierd für die Ziel-spezifische 20 nt guide RNA fusioniert an zwei MS2 RNA Aptamere sowie ein Gen für die Puromycin Resistenz.
  • Der entstehende SAM-Komplex (Mediator-Komplex zur synergistischen Gen-Aktivierung) bindet eine sequenzspezifische Region 200-250 nt upstream (in 5'-Richtung) des Transkriptionsstartsignals und rekrutiert dort ständig Transkriptionsfaktoren für eine verstärkte Gen-Aktivierung und Gen-Expression.
  • Die vom TNAP CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) und vom TNAP CRISPR-Aktivierungsplasmid (m2) kodierten gRNAs zielen auf unterschiedliche regulatorische Regionen stromaufwärts der Alpl-Transkriptionsstartstelle ab. Eines oder beide Designs sind möglicherweise verfügbar
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    TNAP CRISPR Activation Plasmid (m)

    sc-419068-ACT
    20 µg
    $397.00

    TNAP CRISPR Activation Plasmid (m2)

    sc-419068-ACT-2
    20 µg
    $397.00

    Das murine Alpl-Gen kodiert die gewebsunabhängige alkalische Phosphatase (TNAP), ein über Glycosylphosphatidylinositol (GPI) verankertes Ektoenzym, das extrazelluläre phosphathaltige Substrate hydrolysiert und so das lokale Gleichgewicht von anorganischem Phosphat und Pyrophosphat reguliert. Durch die Begrenzung von Pyrophosphat fördert TNAP die Mineralisierung der Matrix und trägt zur Funktion von Osteoblasten und Chondrozyten bei der Skelettentwicklung und beim Remodeling bei. Die TNAP-Aktivität steht über die Dephosphorylierung von ATP/ADP/AMP und verwandten Zwischenprodukten mit purinerger Signalübertragung und dem extrazellulären Nukleotidstoffwechsel in Verbindung und beeinflusst dadurch Mineralablagerung und das osteogene Mikromilieu. Eine fehlregulierte ALPL/TNAP-Funktion ist mit Mineralisierungsdefekten und Skelettphänotypen assoziiert, die für Modelle der Hypophosphatasie, kraniofaziale Anomalien und Knochenfragilität relevant sind.

    TNAP Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) bietet einen gezielten, nicht-destruktiven Ansatz zur Hochregulierung der endogenen Alpl-Expression, ohne die zugrunde liegende DNA-Sequenz zu verändern.

    TNAP Das CRISPR-Aktivierungsplasmid (m) ist ein aus drei Plasmiden bestehendes synergistisches Aktivierungsmediator-System (SAM), das für eine hocheffiziente, ortsspezifische transkriptionelle Hochregulation des Alpl-Lokus in menschlichen Zelllinien entwickelt wurde. Das System basiert auf einem katalytisch inaktiven Cas9 (dCas9), das zwei inaktivierende Mutationen (D10A und N863A) trägt, welche die Nukleaseaktivität eliminieren, während die DNA-Bindung erhalten bleibt. Dieses dCas9 ist mit VP64, einem potenten Transkriptionsaktivator, fusioniert und wird zusammen mit einem Blasticidin-Resistenzgen zur Selektion koexprimiert. Das zweite Plasmid kodiert das MS2-p65-HSF1-Fusionsprotein, einen sekundären Aktivatorkomplex, der zusammen mit dCas9-VP64 wirkt, sowie ein Hygromycin-Resistenzgen. Das dritte Plasmid kodiert für eine zielspezifische 20-nt-sgRNA, die an zwei MS2-RNA-Aptamere fusioniert ist, welche den MS2-p65-HSF1-Komplex an die Aktivierungsstelle rekrutieren, begleitet von einem Puromycin-Resistenzgen. Die drei Plasmide werden im Massenverhältnis 1:1:1 verabreicht, um eine ausgewogene Expression aller Systemkomponenten zu gewährleisten.

    Nach der Assemblierung am Zielort bindet der SAM-Komplex etwa 200 bp stromaufwärts der Alpl-Transkriptionsstartstelle, wo VP64, p65 und HSF1 gemeinsam die Transkriptionsmaschinerie rekrutieren und die Hochregulation der endogenen TNAP-Expression vorantreiben. Im Gegensatz zu nukleaseaktivem Cas9 verursacht dCas9 keine Doppelstrangbrüche und verändert die genomische Sequenz nicht, wodurch der native Alpl-Locus erhalten bleibt und die Untersuchung von TNAP-abhängigen Transkriptionsreaktionen am endogenen Locus ermöglicht wird. Dies macht es zu einem wertvollen Werkzeug für Funktionsstudien, die Identifizierung von Zielgenen und die Modellierung der Wiederherstellung des TNAP-Signalwegs in Tumorzellen mit stillgelegtem oder reduziertem Alpl-Ausdruck.

    Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.