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TIMP-3 Double Nickase Plasmid (h) | sc-401255-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TIMP-3 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401255-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TIMP3 kodiert den Tissue Inhibitor of Metalloproteinases‑3 (TIMP‑3), einen an die extrazelluläre Matrix gebundenen Inhibitor mehrerer MMPs sowie ADAM/ADAMTS‑Proteasen, der die perizelluläre Proteolyse begrenzt und die Matrixarchitektur stabilisiert. Durch die Modulation des Sheddings von Oberflächenrezeptoren und Liganden beeinflusst TIMP‑3 die EGFR‑ und TNF‑Signalübertragung, Zellmigration, Angiogenese und entzündliche Antworten in Gewebe‑Mikroumgebungen. Seine Aktivität ist eng mit Programmen des ECM‑Remodelings verknüpft, die Fibrose, vaskuläre Homöostase und Tumor‑Stroma‑Interaktionen prägen. Eine veränderte TIMP3‑Expression oder ‑Funktion wurde mit einer dysregulierten Matrixumsetzung und Pathologien wie kardiovaskulärem Remodeling, chronischer Entzündung und Krebsprogression in Verbindung gebracht.
TIMP-3 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TIMP3-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TIMP3 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TIMP3-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TIMP3-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.