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TFEB Double Nickase Plasmid (h) | sc-401388-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TFEB Double Nickase Plasmid (h2) | sc-401388-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TFEB kodiert den Transkriptionsfaktor EB, einen Masterregulator der Lysosomenbiogenese und Autophagie, der die Expression des CLEAR-Gennetzwerks koordiniert. Durch die Integration von Signalen aus mTORC1- und Nährstoffsensorik‑Signalwegen steuert TFEB die Lysosomenfunktion, die Fusion von Autophagosomen und Lysosomen sowie die zelluläre Anpassung an Stress, einschließlich oxidativem und proteotoxischem Stress. Eine fehlregulierte TFEB‑Aktivität wird mit veränderter Proteostase und Organellen‑Qualitätskontrolle bei Neurodegeneration, lysosomalen Speicherkrankheiten, Stoffwechselerkrankungen und in der Krebsbiologie in Verbindung gebracht, wodurch TFEB einen zentralen Knotenpunkt für Studien zu intrazellulären Clearance‑Mechanismen darstellt. In menschlichen Zellen beeinflussen TFEB‑abhängige Transkriptionsprogramme die Immun-Signalübertragung und entzündliche Umbauprozesse über Effekte auf den endolysosomalen Transport und die Antigenverarbeitung.
TFEB Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TFEB-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TFEB abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TFEB-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TFEB-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.