



Bestellinformation
| Produkt | Katalog # | EINHEIT | Preis | ANZAHL | Favoriten | |
TBX1 Double Nickase Plasmid (h) | sc-405763-NIC | 20 µg | $410.00 | |||
TBX1 Double Nickase Plasmid (h2) | sc-405763-NIC-2 | 20 µg | $410.00 |
TBX1 kodiert einen T‑Box-Transkriptionsfaktor, der Genexpressionsprogramme steuert, die für die embryonale Musterbildung essenziell sind, insbesondere in der Entwicklung des Pharyngealapparats und der kardiopharyngealen Strukturen. TBX1 wirkt im Zellkern und koordiniert über transkriptionelle Kontrolle entwicklungsrelevanter Signalnetzwerke die Festlegung von Zelllinien und die Morphogenese, einschließlich Wechselwirkungen mit Signalwegen wie FGF- und Retinsäure-Signalisierung. Eine Fehlregulation oder Haploinsuffizienz von TBX1 ist stark mit dem 22q11.2‑Deletionssyndrom bzw. dem DiGeorge-Spektrum assoziiert, darunter angeborene Herzfehler und kraniofaziale Anomalien. Als Entwicklungsregulator wird TBX1 intensiv untersucht, um genregulatorische Schaltkreise zu entschlüsseln, die Zellschicksalsentscheidungen und die Gewebemorphogenese kontrollieren.
TBX1 Das Double-Nickase-Plasmid (h) besteht aus einem aufeinander abgestimmten Plasmidpaar, das für die hochspezifische Bearbeitung des TBX1-Lokus in human-Zelllinien entwickelt wurde. Jedes Plasmid exprimiert eine Cas9-D10A-Nickase und eine spezifische sgRNA, die auf entgegengesetzte DNA-Stränge innerhalb von TBX1 abzielt. Wenn sie auf benachbarte Stellen auf entgegengesetzten DNA-Strängen gerichtet sind, erzeugen die beiden Nickasen versetzte Einzelstrang-Schnitte, die zusammen einen versetzten Doppelstrangbruch erzeugen, was eine koordinierte On-Target-Aktivität beider Guides erfordert. Der resultierende DNA-Bruch wird durch endogene zelluläre Reparaturwege behoben, meist durch nicht-homologe Endverknüpfung (NHEJ), was zu Insertionen oder Deletionen führt, die die TBX1-Funktion stören. Durch die Notwendigkeit einer doppelten sgRNA-Bindung am Zielort erhöht der Doppel-Nick-Ansatz die Spezifität der Bearbeitung und bietet eine komplementäre CRISPR-Strategie für Anwendungen, bei denen eine zusätzliche Kontrolle über die Zielgenauigkeit gewünscht ist.
Um eine effiziente Identifizierung editierter Zellen zu unterstützen, kodiert ein Plasmid GFP zur fluoreszierenden Visualisierung transfizierter Populationen, während das Begleitplasmid ein Puromycin-Resistenzgen für die Antibiotika-Selektion trägt. Zusammen unterstützen diese Merkmale eine effiziente Anreicherung co-transfizierter Populationen und vereinfachen die Validierung von Klonen mit TBX1-Störung.
Nur für Forschungszwecke. Nicht für diagnostische oder therapeutische Zwecke bestimmt.